Aus dem Plattenschrank

Familie Doppelrohrblatt

Lange Zeit galt das Streichquartett als "vornehmste Gattung" der Instrumentalmusik. Den Bläsern diente die "nackte" Ästhetik des Streichquartetts häufig als Vorbild. Daran orientierte sich auch das Zürcher Oboenquartett - ein Ensemble, das nur aus Oboen bestand und erst durch die Wiederbelebung der Tenor-Oboe möglich wurde. weiterlesen »

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Die Brassband ist zurück

In den psychedelischen 1970er Jahren hätte man Brassband-Musik aus New Orleans für reaktionär und abgestanden gehalten. Dennoch gründete die New-Orleans-Legende Danny Barker 1972 eine neue Brassband, die später als "The Dirty Dozen" bekannt wurde und wahres Brassband-Revival auslöste... weiterlesen »

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Gipfelkonferenz der Jazztrompeter

Sechs Trompeter, die das "Who is who" der Jazztrompeter symbolisieren, begleitet von einer Rhythmusgruppe mit Klavier, Bass und Schlagzeug: Das Album "For Flying Out Proud" ist nicht nur eine unglaubliche Werbung für die Jazztrompete. Auch jedes Stück kann als Komposition und Arrangement begeistern... weiterlesen »

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Der Bostoner Solistenverbund

Die "Geschichte vom Soldaten" ist eines von Strawinskys populärsten Werken. Für die Musikeinspielung der Neuaufnahme von der Deutschen Grammophon 1975 waren die Boston Symphony Chamber Players zuständig. Noch im gleichen Jahr veröffentlichten die Musiker ein zweites Album mit Kammermusik von Strawinsky - und das enthält einige der unterhaltsamsten Bläserstellen in seinem gesamten Werk... weiterlesen »

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Ein Free-Jazz-Orchester

Das Globe Unity Orchestra war einmal ein Leuchtturm im frei improvisierten europäischen Jazz. Entstanden ist die Formation recht spontan 1966 bei den Berliner Jazztagen. Zwei angesagte deutsche Freejazz-Bands schlossen sich damals zu einem größeren Improvisationsverbund zusammen - was für ein verrücktes Blasorchester! weiterlesen »

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Gespräche zu fünft

Ein "klassisches" Bläserquintett besteht aus Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn. Eine Mixtur, die eine reichhaltige und interessante Koloristik erlaubt, von der Streichquartette nur träumen können. Das Aulos-Bläserquintett beschäftigte sich intensiv mit Repertoirewerken aus dem frühen 20. Jahrhundert - darunter das As-Dur-Quintett von Gustav Holst, Carl Nielsens Quartett op. 43 und Alexander von Zemlinskys Humoreske... weiterlesen »

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Die Ad-hoc-Jazzband

Es gab und gibt viele Arten von Blues - und er steckt auch in vielem anderen mit drin, zum Beispiel im Rock ’n’ Roll, im Soul, natürlich im Jazz und in der europäischen Rockmusik. So vielseitig der Blues ist, so schnell lässt er sich stilistisch verwandeln – gerade John Mayall hat das in seiner Karriere häufig bewiesen. "Moving Out" ist über weite Strecken ein Jazzalbum geworden - die gemeinsame Basis des Blues macht es möglich. weiterlesen »

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Das Rohrblatt-Chamäleon

Die englische Tageszeitung "The Times" sprach vom wahrscheinlich "besten musikalischen Format auf diesem Planeten". Gemeint war die Besetzung des Calefax Reed Quintet, des "weltweit ersten Rohrblatt-Quintetts". Die ungewöhnliche Instrumentierung entstand durch einen Zufall. Das Repertoire des Quintetts ist nahezu grenzenlos, das ist auch auf dem Album "600 Years Calefax" zu hören... weiterlesen »

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Arien für Flügelhörner

Nach der Französischen Revolution nahm die Blasmusik in Europa einen enormen Aufschwung. Neben Militärkapellen entstanden aber auch zahlreiche zivile Gemeindekapellen – vor allem in Frankreich, Italien und Spanien, die sogenannte "Banda Municipale". Wiederentdeckt wurde der typische Sound in den 90er Jahren, zum Beispiel bei der traditionellen Banda der italienischen Kleinstadt Ruvo di Puglia... weiterlesen »

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Schicht über Schicht

In den 1970er Jahren entwickelte sich in Manhattan eine neue Jazzszene. Ihre Musik wurde gelegentlich "Loft Jazz" getauft. Einer der Pioniere der Bewegung war der afroamerikanische Tenorsaxofonist und Flötist Sam Rivers. Die von Rivers zusammengestellten Winds Of Manhattan sind ein elfköpfiges Saxofon-Ensemble – ohne sonst etwas dabei... weiterlesen »

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Kings of Brass

Reine Blechbläser-Besetzungen gibt es mindestens seit der Renaissance. Das wahrscheinlich bekannteste und folgenreichste Ensemble in der noch kurzen Geschichte des Blechbläserquintetts heißt Canadian Brass. Und was auf dem Album "More Greatest Hits" zu hören ist, lässt schnell vergessen, dass hier eigentlich nur fünf Blechbläser am Werk sind... weiterlesen »

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Sechs Richtige an der Klarinette

In den 80er Jahren war die improvisierte Musik ein wahres Schlaraffenland für Bläser. Für die Klarinette war das 1980 erschienene Album "Clarinet Summit – Live: You Better Fly Away" eine Art Startschuss zum großen Abenteuer. Sechs Jazz-Klarinettisten aus vier Ländern hatten sich zu einem Gipfeltreffen zusammengefunden. Der Ruhm dieser Produktion lebt noch heute. weiterlesen »

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Die Blockflöten-Orgel

Die meisten Menschen kennen die Blockflöte nur aus der musikalischen Früherziehung. Mancher Musiker entdeckt erst als Erwachsener, dass es sich bei der Blockflöte um ein vollwertiges Instrument handelt, das eine Vielfalt von Spiel- und Artikulationstechniken erlaubt. Das Wiener Blockflötenensemble beweist das eindrucksvoll... weiterlesen »

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Die Freuden der Renaissance

Geblasene Renaissance-Musik kann richtig spannend sein. Schließlich mussten die Musikanten damals nicht nur den lieben Gott feiern, sondern auch beim Festmahl gute Laune verbreiten oder zum fröhlichen Tanz aufspielen. Aus dem 16. Jahrhundert sind zahlreiche Bläserstücke erhalten, aber nicht immer ist die genaue Instrumentierung klar... weiterlesen »

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Trombone Summit

Wo kommen vier Posaunisten zusammen? Natürlich in einer Bigband! Doch so unentbehrlich sie dort als Posaunensatz sind, so selten dürfen sie in der Bigband als Solisten in den Vordergrund treten. Ausnahmen von der Regel sind Legende geworden – zum Beispiel jenes Stück, das Jimmy Giuffre 1953 für den Posaunensatz im Woody Herman Orchestra komponierte. weiterlesen »

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Intensiver als Streicher

Was haben Streicher und Saxofonisten gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel, wie es scheint. Dennoch hat das Aurelia Saxophone Quartet 1990 ein Album aufgenommen, auf dem hauptsächlich Stücke für Streichquartette eingespielt sind. Stücke, die geradezu nach dem Klang des Saxofons rufen... weiterlesen »

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Mingus als Mobile

Der Bassist Charles Mingus war einer der fantasievollsten Komponisten in der Geschichte des Jazz. Eines der originellsten Projekte nach seinem Tod war das Bläsersextett "Six Mobiles" um Roberto Ottaviano. Die Genre-Übergänge und musikalischen Kehrtwenden seines Ensembles waren vergleichbar mit einem Mobile. weiterlesen »

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Gemischtes Quartett

Was tun, wenn man einfach nicht die richtigen Leute für ein komplettes Saxofon-Quartett findet? Ganz einfach: Man ersetzt ein oder zwei Saxofone mit anderen Blasinstrumenten. Wie sich das anhört machte das "Quatuor Mixte de Lyon" schon 1979 vor... weiterlesen »

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Bird hoch fünf

Das Nachspielen berühmter Soli gehört zur Ausbildung jedes Jazz-Studenten. Der Saxofonist Med Flory fand allerdings, dass das Nachspielen zusammen mit ein paar Saxofonkollegen viel mehr Spaß machen müsste. "Supersax" war der Name dieses Projekts. weiterlesen »

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Two is Company

Was ein Bläser braucht, ist eine gute Band. Das muss aber nicht immer ein großes Orchester sein, nicht einmal ein Trio oder Quartett. Ein einziger kompetenter Begleiter kann da oft schon genügen. Selbst mit einem Instrument wie der Blockflöte kann man da publikumswirksam glänzen... weiterlesen »