Schwerpunktthema: Handlungsbedarf

Von den Mongolen ist ein Sprichwort überliefert: "Das erstaunlichste Werkzeug sind doch die zehn Finger." Und das stimmt, denn Hände ist man recht handlungsunfähig. Allein das Wort verdeutlicht das ja schon. Sicher, es gibt zahlreiche Tätigkeiten, die man ohne Hände verrichten kann und manchmal muss man das sogar. Doch für die meisten Menschen stellt die Hand vermutlich das wichtigste Werkzeug dar. Das Handwerkszeug eben.

Neben ihrer zentralen Funktion für fast alle Arbeiten mit bloßen Händen oder mit Werkzeugen werden die Hände auch zur Informationsübermittlung, also zu Zwecken der Kommunikation genutzt. Für den Blasmusiker ist zwar zuvorderst die Luft oder der Ansatz relevant, doch die in der Musik handelnden Personen – Instrumentalisten wie Dirigenten – brauchen ihre Hände.

Die Redaktion von CLARINO widmet die Januarausgabe der Hand. Enthalten sind unter anderem ein Interview mit Prof. Dr. med. Christoph Wagner. Der hat vor etwa zehn Jahren ein bemerkenswertes »Aufklärungsbuch« geschrieben: »Hand und Instrument«. Außerdem widmet sich der Schwerpunkt der vorliegenden Ausgabe musikermedizinischen/physiologischen Aspekten genauso wie pädagogischen. Außerdem nehmen wir uns des Themas "Taktstöcke" an. Sind diese mehr als nur eine  Verlängerung der Hand? Außerdem: Statistiken geben den Anteil der Linkshänder in der Bevölkerung mit 10 bis 15 Prozent an. Wie sieht das in der Musik aus? Linkshänderinstrumente – gibt es die? Braucht man die? Und was bringen die?

Das Schwerpunktthema von CLARINO 1/2016 "Handlungsbedarf? Wie 27 Knochen Musik machen" besteht aus fünf Beiträgen mit insgesamt 17 Seiten:

« zurück