Schwerpunktthema: Die Nerven

Na, heute schon genervt gewesen? Vielleicht weil die Lokführer streikten? Oder waren Sie nervös? Etwa, als der Chef Sie in sein Büro bestellte? Haben Sie gar bewiesen, Nerven wie Drahtseile zu haben, als Sie den entscheidenden Elfmeter beim Freizeitkick am Wochenende verwandelten? Redewendungen gibt es viele zum Thema: keine Nerven haben, mit den Nerven fertig sein, die Nerven verlieren... Die Liste lässt sich nahezu endlos fortsetzen und vermutlich zählt jeder Leser diese zu seinem aktiven Wortschatz.

Auch bei der Musik sind die Nerven im Spiel. Immer. Vielleicht nicht immer im negativen Sinne, wie es der irische Schriftsteller Oscar Wilde anmerkte: "Musik verursacht einem so romantische Gefühle – zumindest geht sie einem immer auf die Nerven." Ähnlich wie man nicht nicht kommunizieren kann, kann man auch nicht nicht genervt sein. Die Wirkung auf die Nerven ist immer da. Ob nervtötend oder nervenberuhigend – das hängt von mehreren Faktoren ab.

Der Schwerpunkt der Juni-Ausgabe der CLARINO widmet sich dem Thema "Nerven". Wir beleuchten das Thema von mehreren Seiten: von der psychologischen mit den Themen Lampenfieber und Auftrittsangst; von der fast schon philosophischen mit dem Thema "Nervennahrung"; von der medizinischen mit dem Thema "Nervenengpassyndrome". Immer natürlich steht das aktive Musizieren im Mittelpunkt.

Das Schwerpunktthema von CLARINO 6/2015 "Nervenaufreibend - Musik zwischen Genuss und Schaden" besteht aus sechs Beiträgen mit insgesamt 19 Seiten:

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