Schwerpunktthema: Das Instrument - Spiegel der Seele

Einhundertprozentig zufrieden ist ein Musiker mit seinem Instrument scheinbar nie. Zumindest hat man bisweilen diesen Eindruck, wenn die Musikerinnen und Musiker landauf, landab ständig über Mundstücke, Blätter, Finishes, Ventile, Klappen reden. Da wird gebastelt und getüftelt, bis sich das Blech biegt. Oder das Palisanderholz. Ist ja eigentlich auch logisch, denn ohne ein Instrument ist das mit dem Musizieren ja so eine Sache – wenngleich der Pianist Herbie Hancock meint: „Man kann mit allem Musik machen. Man kann auf einem hölzernen Tisch oder mit einer Zeitung ein Lied spielen. Es zählt nur, ob es musikalisch ist – nicht ob das Instrument eine Mechanik oder eine Elektronik hat.“ Aber man braucht ein Instrument.

Das Schwerpunktthema der Aprilausgabe, „Das Instrument“, können Sie jetzt schon herunterladen. Das Thema haben wir unter anderem gewählt, weil die jährliche Musikmesse in Frankfurt am Main vor der Tür steht. Ob es da das perfekte Instrument gibt? „Das perfekte Instrument gibt es nicht“, erwidert der Wiener Professor Gregor Widholm. Na, toll... „Denn für jeden Musiker ist ein anderes Instrument perfekt.“ Also: weitersuchen! Markus Theinert denkt da ähnlich: „Das Instrument wird sehr leicht überschätzt in seiner Wirkung auf den Klang.“ Allein  mit dem Wechsel eines Instruments ist es schließlich nicht getan. Hinter dem Instrument steht schließlich immer noch ein Mensch. Und dieser ist immer noch hauptverantwortlich für den Klang, für die Musik. Doch wie finde ich mein Instrument? Welche Kriterien lege ich an? Und wer berät mich dabei? Die Redaktion möchte versuchen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Wir stellen zudem einige Innovationen vor und ein Exkurs führt uns auch zur Barocktrompete.

Das Schwerpunktthema von CLARINO 4/2015 "Das Instrument - Spiegel der Seele" besteht aus sieben Beiträgen mit 25 Seiten:

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