Musik und Psychologie

Die Musik ist nicht nur einfach vieler Menschen liebstes Hobby oder gar Profession – sondern sie ist das auch aus gutem Grund! Denn die Musik prägt uns von Geburt an, berührt uns im tiefsten Inneren und kann uns zu Höchstleistungen treiben: Psychologen und Mediziner ergründen das Geheimnis der Musik – und nutzen ihre therapeutische Kraft. In der vorliegenden Ausgabe widmen wir den Schwerpunkt dem Thema »Musik und Psychologie«.

Der Mediziner Eckart Altenmüller brachte es kürzlich in einem Interview mit dem Norddeutschen Rundfunk nicht nur auf den Punkt, was Musik bei Menschen ausmacht – sondern gleich auf drei: »Erstens: Musik ist ein unglaublich wichtiger und reichhaltiger emotionaler Reiz. [...] Der zweite Punkt ist wichtig: Musik fördert alle möglichen kognitiven Fertigkeiten, insbesondere Sprachverständnis und Sprachfertigkeiten. Und der dritte Punkt ist: Musik gehört einfach zur genetischen Ausstattung des Menschen dazu. Musik ist ein Teil von uns selbst, ein Teil unserer genetischen Information. Musik ist in der DNA von uns kodiert.«

Ein vielschichtiges Thema greifen wir da auf. Die Sommerlektüre unseres Chefredakteurs Klaus Härtel war übrigens das »Handbuch Musikpsychologie«, das kürzlich im Verlag Hogrefe erschienen ist. Er hat sich mit einem der beiden Herausgeber, Prof. Dr. Reinhard Kopiez, unterhalten.

Auch Hans-Jürgen Schaal hat viel gelesen und beschäftigt sich mit den »Wirkungen der Musik auf die Psyche« – vor allem beim aktiven Musizieren. Martin Hommer indes taucht in die wundersame Welt der Hypnose ein, die ein Instrument sein kann, um etwa Lampenfieber und Auftrittsangst zu minimieren.

Das Schwerpunktthema »Im tiefsten Inneren: Musik und Psychologie« besteht aus fünf Artikeln mit insgesamt 16 Seiten:

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