Musik und Politik

»Musik und Politik« – zwei Begriffe, die zunächst einmal überhaupt nicht zusammenpassen. Das hört und liest man auch immer wieder einmal von Künst­lern, wenn sie nach ihrer Meinung zu tagespolitischen Sachverhalten gefragt werden. »Wir sind keine Politiker, sondern Musiker. Wir wollen nur unter­halten...« Auf der anderen Seite gibt es aber auch viele Künstler, die sich genau aus dem Grunde politisch äußern – also weil sie Künstler sind. Und weil sie deshalb gehört werden. 

Musik an sich ist erst einmal unpolitisch. Markus Theinert ist sich da im Interview ganz sicher. Wenngleich er auch zugeben muss, dass »von verschiedener Seite immer wieder Versuche unternommen wurden, Musik zu politisieren oder Politik musikalisch zu verharmlosen«. Die Beispiele hierfür sind zahlreich. Ob im Nationalsozialismus oder im Kommunismus – Musik war oft Mittel zum Zweck. Auch heute wird Musik politisch instrumentalisiert. 

Doch genauso hat Musik die Kraft, zu verändern. Wenngleich hier die Meinungen ebenso auseinandergehen. Der Sänger Bono von U2 ist der Meinung: »Music can change the world because it can change people«, während Neil Young sagt: »Music can’t change the world«. Musik kann der Schlüssel sein, kann Brücken bauen zur Verständigung, zur Begegnung. 

Das Schwerpunktthema »Musik und Politik« besteht aus vier Artikeln mit insgesamt 11 Seiten: 

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