Musik und Ernährung: Du bist, was du isst!

Die Oxford University hat vor einigen Jahren herausgefunden, dass die "richtige" Musik das Essen zehn Prozent leckerer macht. Es ist was dran, dass einem die „falsche“ Musik beim Essen erst auf den Geist gehen und dann auch auf den Magen schlagen kann. Wer kennt es nicht, das vermeintlich landestypische, folkloristische Gedudel beim "Griechen" oder beim "Chinesen"?

Im Mittelalter übrigens galt die Esskultur als Medizin für den Körper, Musik als Medizin für den Geist. Musik und Essen gehören seit jeher zusammen, vereinen sie doch den Geist und den Körper des Menschen. Das eine vermag ohne das andere gar nicht zu existieren!

Und so wie Köche und Musiker sehr genussbetonte Menschen zu sein scheinen, sind auch die Schnittmengen derer, die auf gute Musik und derer, die auf gutes Essen schwören, extrem groß. Und in unserem Doppelnummer-Schwerpunkt geht es genau darum: "Du bist, was du isst!" Die Redaktion beschäftigt sich mit dem Thema "Ernährung".

Wenn es für Sportler völlig normal ist, auf die Ernährung zu achten, weil diese das Leistungsvermögen beeinflusst – warum denkt man als Musiker nicht darüber nach? Oder tut man es doch? Wir schauen einmal in die Speisekammer von Musikern und sprechen mit ihnen über Essen und Trinken. Was kochen Musiker gern? Und wir beschäftigen uns mit der spannenden Frage: Ist Musik selbst nicht gar Nahrung?

Das Schwerpunktthema von CLARINO 7-8/2017 "Musik und Ernährung" besteht aus fünf Artikeln mit insgesamt 15 Seiten: 

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