Der musikalische Nachwuchs

Wie ist es um den musikalischen Nachwuchs bestellt? Wenn man dieser Frage nachgeht und verschiedene Stimmen anhört, könnte man bisweilen glauben, dass diese von verschiedenen Dingen sprechen. Die einen sind voll des Lobes ob des musikalischen Nachwuchses und reden von der goldenen Zukunft. Und die anderen sind scheinbar zu Tode betrübt, weil die jüngere Generation es wesentlich schwerer habe als die Generationen davor.

Vermutlich haben beide Recht. Die Ausbildung im musikalischen Bereich ist über die Jahrzehnte besser und flächendeckender geworden. Gleichzeitig nimmt der gesellschaftliche Druck auf die jungen Leute heute stetig zu, was sich auch im musikalischen Bereich niederschlägt. »Jede Generation macht sich doch Sorgen um den Nachwuchs – nicht nur in musikalischer Hinsicht«, weiß Markus Theinert.

Wir haben uns für die aktuelle Ausgabe in Tirol umgesehen, weil das dortige Musikschulwesen als vorbildlich gilt in Sachen Chancengleichheit, Qualität und Nachhaltigkeit. Wir sprachen mit Landesmusikdirektor Helmut Schmid und dem Direktor des Tiroler Landeskonservatoriums, Dr. Nikolaus Duregger, über die Gründe und neue.

Wir besuchten außerdem eine Pressekonferenz, auf der eine Studie vorgestellt wurde, die den Zusammenhang zwischen Musizieren und Lebensqualität (bei »Jugend musiziert«-Teilnehmern) untersuchte. Und wir trafen die Trompeterin und Musikpädagogin Kristin Thielemann, die neue Wege im Bereich der Musikpädagogik geht.

Das Schwerpunktthema »Der musikalische Nachwuchs« besteht aus fünf Artikeln mit insgesamt 15 Seiten:

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