Akustik und Blasmusik: Schall und Rauch?

"Ein Saal hat eine gute Akustik" – das sagt man so. Die Akustik (aus dem griechischen von "hören") ist die Lehre vom Schall und seiner Ausbreitung. Das Online-Lexikon weiß, dass die Akustik als Wissenschaftsgebiet sämtliche damit zusammenhängenden Gesichtspunkte umfasst: die Entstehung und Erzeugung, die Ausbreitung, die Beeinflussung und die Analyse von Schall, seine Wahrnehmung durch das Gehör und seine Wirkung auf Menschen und Tiere.Die Akustik ist ein interdisziplinäres Fachgebiet, das auf Erkenntnissen aus zahlreichen anderen Fachgebieten aufbaut, unter anderem der Physik oder der Psychologie.

Ein positives Klangerlebnis stellt sich vor allem dann ein, wenn es adäquat beim Hörer ankommt. Zahlreiche Parameter spielen dabei eine Rolle. Wie sind die Gegebenheiten im Raum? Wie richte ich mein Ensemble, mein Orchester aus? Nehme ich eine CD auf? Welche Mikrofonierung wähle ich?Zahlreiche Fragen spielen in die Akustik hinein.

Im Fokus dieses Schwerpunktthemas steht dabei auch das Phänomen, dass aus Physik Kunst wird. Es geht um die Unermesslichkeit der menschlichen Hörfähigkeit, Töne und Klänge in große Musik zu transformieren, die in der Lage ist, Seelenregungen des Menschen komplex wiederzugeben oder auszulösen. Manchmal wird behauptet, die schönste Musik sei die Stille. Doch Stille ist nicht Musik. Stille ist auch nicht das Gegenteil von Musik. Stille vermag eine Grundlage von Musik zu sein.

Das Schwerpunktthema von CLARINO 2/2017 "Akustik und Blasmusik: Schall und Rauch?" besteht aus fünf Beiträgen mit insgesamt 19 Seiten:

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