Zwischen Puszta und Balaton - Gábor Tarkövi und Balázs Nemes über Ungarn

Vieles, was einem in den Sinn kommt, wenn man an ein bestimmtes Land denkt, ist klischeebeladen. Gulasch beispielsweise gibt es zwar überall auf der Welt – ob das aber immer mit dem ungarischen Original identisch ist, sei einmal dahingestellt. Oder der schnauzbärtige Magyar, der sehnsuchtsvoll in die Puszta schaut und feurig Csárdás tanzt. Und die wilden Zigeunermusiker geigen heutzutage auch nur noch für Touristen. Man bekommt auch bisweilen den Eindruck, dass Ungarn über eine große Zahl an Spitzentrompetern verfügt. Auch ein Klischee? clarino.print traf Gábor Tarkövi, Solotrompeter der Berliner Philharmoniker, und Balázs Nemes, Solotrompeter des Radio-Sinfonie-Orchesters des Hessischen Rundfunks und wollte das genauer wissen.

  • 21.09.2011
  • Mainstory
  • Klaus Härtel
  • Ausgabe: 6/2009
  • Seite 30

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