Zur Geschichte der Blechblasinstrumente in der evangelischen Kirchenmusik und bei den Posaunenchören - Ein Überblick über den Gang der Forschung und den gegenwärtigen Stand. (1) Die Wurzeln bzw. Grundlag

Einleitung - Methodisches: Da man sich in der evangelischen Kirchenmusik und besonders bei den Posaunenchören stark an der Bibel orientiert(e), um von daher nicht nur den Auftrag, sondern auch weitgehend Anregungen für das angemessene (das »richtige«) Musizieren, die »richtige« Verwendung der Instrumente usw. zu erhalten, ist es wichtig, zunächst in einem ersten Teil diese frühen Wurzeln im Altertum (also beim Volk Israel) herauszustellen. Dabei wird (nicht nur in diesem ersten Teil, sondern auch später) nach der musikgeographischen Methode vorgegangen, die in ihrer fächerübergreifenden Vorgehensweise stark an die Religionsgeographie angelehnt ist und Forschungen aus den Bereichen Orientalistik, Theologie, Musikgeschichte, Religionsgeschichte usw. einschließt bzw. darauf aufbaut. Curt Sachs war der erste, der vom geographischen Vorgehen in der Instrumentenkunde bzw. Musikwissenschaft sprach. Sein letztes zusammenfassendes Werk ist während des Zweiten Weltkrieges in den USA erschienen. Manfred Büttner hat als Musikwissenschaftler, Theologe und Geograph diese Methode aufgegriffen und weiter verfeinert, beginnend mit seiner Dissertation von 1954 (nicht publiziert), die auszugsweise 1991 veröffentlicht wurde.

  • 21.09.2011
  • Historisches
  • Manfred Büttner
  • Ausgabe: 6/1996
  • Seite 32-37

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