Wir machen nicht nur Musik - Projektmanagement

  • 17.06.2014
  • Praxis
  • Tim Wersig
  • Ausgabe: 7-8/2014
  • Seite 22-23

Im folgenden Fachbeitrag soll es wieder­um um Kompetenzen gehen, welche Jugend­arbeiter in ihrer alltäglichen Arbeit wissen, können und vorhalten sollten. So sind dieses Mal Projektmanagement­kom­pe­tenzen Gegenstand der Betrachtung. Dabei geht es vor allem um die ­Frage, wie Pro­jekte erfolgreich geplant und somit auch umgesetzt werden können.

Projektmanagement (PM) heißt in erster Linie: den Überblick zu behalten und das Projekt vom Anfang bis zum Ende zu leiten. Die Projektleitung macht in der Regel nicht alles selbst. Ihre Hauptaufgabe besteht ­darin, den Überblick über die Einzelteile zu behalten und das Projekt zu steuern. Für die Planung, Umsetzung und Durchfüh-rung beruft die Projektleitung bestmöglich Mitarbeiter/innen, delegiert Aufgaben und führt alles im Projekt zusammen. Ein Projekt ist einmalig und einzigartig zum Beispiel in Zielvorgabe, Zielgruppe, Projektidee, Zeit, Ressourcen, Finanzierung, Team­zusammenstellung, es beinhaltet für die Beteiligten etwas Neues. Ein Projekt hat klare Grenzen, ein eigenes Budget, einen eigenen Projektnamen, einen Anfang und ein Ende als zeitliche Befristung. Ein Projekt kann natürlich wiederholt und auch dauerhaft etabliert werden. 
Mit der Durchführung eines Projekts kann eine einzige Person, können aber auch mehrere tausend Personen befasst sein. Entsprechend reichen die Werkzeuge des PMs von ein­fachen To-do-Listen bis zu mit ausschließlich zu diesem Zweck gegründeten Orga­nisationen und Unterstützung durch PM-Software.

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