wichtige soziale komponente - die berufsbegleitenden lehrgänge in trossingen

  • 21.09.2011
  • Sinfonisch
  • Klaus Härtel
  • Ausgabe: 4/2006
  • Seite 40-41

Regelmäßig flattern Pressemitteilungen ins Haus, dass an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen wieder zahlreiche Teilnehmer die bundesweit anerkannte und höchstmögliche Qualifikation in der Laienmusik erlangt haben. Was steckt eigentlich dahinter? Klaus Härtel sprach mit René Schuh, stellvertretender Direktor der Bundesakademie und Lehrgangsleiter der Blasmusiklehrgänge.

clarino.print: Die berufsbegleitenden Lehrgänge zur Leitung von Blasorchestern haben an der Bundesakademie eine lange Tradition. Wie ist diese Fortbildung strukturiert? René Schuh: Dieser Lehrgang findet nun schon zum 23. Mal in unserem Haus statt. Innerhalb von zwei Jahren kommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu insgesamt sechs Akademiephasen eine Woche lang zu uns. Während der Woche findet ganztägig ein umfassender Unterricht in den verschiedenen Fächern statt, verbunden mit einem intensiven Erfahrungsaustausch. In den anschließenden Praxisphasen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer etwa drei Monate Zeit, das neu Erlernte zu verarbeiten und zu Hause – also berufsbegleitend – anzuwenden. Auch gibt es praktische und theoretische Hausaufgaben zu bewältigen.

 

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