Unterstützung beim Üben: Die neue App »Tonestro«

Zahlreiche Erfindungen oder Neuentwicklungen entstehen aus Zufall. Oder aus der Not des Erfinders. Oft ist derjenige, der etwas entdeckt, auf der Suche nach etwas, das ihm das Leben erleichtert. Oder wie in diesem Fall: das Üben. Denn mit der App »tonestro« und ihrem Entwickler Heinrich Huber verhält es sich genauso.

Den Lernprozess von Musikern unterstützen

»Auf die Idee, eine App zu entwickeln, bin ich durch meine praktischen Übeerfahrungen gestoßen«, erklärt Heinrich Huber, der seit über 40 Jahren Musiker des Musikvereins Pierbach in Oberösterreich ist. In den Anfangsjahren, während der Jugend, hatte Huber nicht die Möglichkeit, den Instrumentalunterricht zu besuchen.

»Vor vier Jahren habe ich mich dazu entschlossen, die Musikschule zu besuchen, um mich weiterzuentwickeln.« Und durch den Übeprozess sei er schließlich darauf gekommen, dass man sich sehr leicht Phrasen falsch einpräge, wenn man nicht stetig ein direktes Feedback dazu bekomme. Die Suche nach einer passenden App zur Unterstützung blieb erfolglos. Und so entstand eben die Idee, eine App zu entwickeln, die den Lernprozess von Musikern unterstützt.

Aus der Idee wurde kurzerhand ein Entwicklungsteam, das sich aus Alexander Kogler, Christian Kapplmüller, Christoph Huber und Heinrich Huber zusammensetzt. Seit Mitte 2015 wird fieberhaft an der App »tonestro« gearbeitet. In Kürze wird sie erhältlich sein. Die zahlreichen Features versprechen schon jetzt eine vielseitige und clevere App.

  • 01.03.2018
  • Schwerpunktthema
  • Klaus Härtel
  • Ausgabe: 3/2018
  • Seite 33

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