Transponieren für alle Ensemblekombinationen - (1) Grundlagen

  • 21.09.2011
  • Praxis
  • Karlheinz Roth
  • Ausgabe: 1/2000
  • Seite 10-14

Es werden zunächst die grundsätzlichen Beziehungen (I) des Transponierens besprochen, dann die praktische Ausführung (II) zum täglichen Gebrauch mit zahlreichen Beispielen und schließlich einige Sonderfälle (III). Die folgenden Ausführungen wenden sich in erster Linie an Amateurmusiker, die häufig wegen des Mangels bestimmter Instrumente nicht in der Originalbesetzung spielen können – in Gegensatz zu professionellen Musikern, bei denen für jede Stimme das passende Instrument vorhanden ist. Daher müssen gerade bei Amateuren wegen Umbesetzungen oft unübliche Transponierungen vorgenommen werden. Es ergibt sich dann, zum Beispiel für Bläserensembles, deren klassisches Repertoire sehr begrenzt ist, der Vorteil, schöne und passende Stücke aus der reichen Streicherliteratur zu übernehmen. Zwar mögen solche Umbesetzungen manchen Puristen sakrosankt erscheinen, aber auch große Komponisten haben so verfahren, man denke an die zahlreichen Opernauszüge für Harmoniemusikbesetzung. Der Vollständigkeit halber und der Übersicht wegen werden zum Teil auch weitgehend bekannte Zusammenhänge erwähnt.

 

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