Trainingslager "Wie Bläser üben" (13) - Das durchdachte Programm

  • 21.01.2013
  • Praxis
  • Hans-Jürgen Schaal
  • Ausgabe: 2/2013
  • Seite 17

Der Vater hatte eines Tages ein Posthorn im Gepäck. »Ich war der Einzige aus der Fami­lie, der einen Ton herausbrachte«, erinnert sich Thomas Siffling. »Von da an wollte ich Trompete lernen.« Und von diesem Vorhaben ließ er sich auch nicht mehr abbringen: Studium der Jazztrompete in Mannheim, künstlerisches Aufbaustudium in Stuttgart, Mitwirkung beim Landes- und beim Bundes-Jugendjazzorchester, Festivalauftritte, Rundfunk-Produktionen, internationale Tourneen, Auszeichnungen. Profitiert hat der Trompeter Thomas Siffling vom hervorragenden Musik-Standort Mannheim, von der Zusammenarbeit mit Lokalmatadoren wie den Söhnen Mannheims, der Mardi Gras.bb, Pit Baumgartner (De-Phazz) oder der Band Jazz X Change. Längst ist die »Marke« Siffling bekannt für kompaktes Trompetenspiel, Elektronik-Einsatz, Konzeptmusik. »Klang ist das Aller­wichtigste für mich: einen eigenen Sound zu haben. Dafür musst du eine Vorstellung davon haben, wie du klingen willst – und das über die Jahre ausbauen und da­ran arbeiten. Die Leute sollen mal sagen: ›Das klingt wie der Siffling‹.«

 

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