Ton an Ton - Neue Holzbläserkolumne von Matthias Anton

  • 20.09.2013
  • Praxis
  • Matthias Anton
  • Ausgabe: 10/2013
  • Seite 21

Seit einiger Zeit widmet sich Mat­thias Anton den Fragen und ­An­liegen der Holzbläserfraktion. Dabei steht der Trossinger Honorar­professor vor allem den Saxofonisten mit Rat und Tat zur Seite, schenkt aber auch Klarinettisten ein offenes Ohr. ­Anton freut sich über Ihre Fragen – die selbstverständlich ­anonym behandelt werden. 

In dieser Ausgabe möchte ich mich der Thematik »Theorie versus Praxis« anhand der Gehörbildung widmen. Die Gehörbildung ist zusammen mit der Musiktheorie ein wichtiger Bestandteil der musikalischen Ausbildung. Leider werden diese beiden Bereiche meiner Meinung nach viel zu stiefmütterlich behandelt. Zwar gibt es Gehörbildung in den allgemeinbildenden Schulen, in den Lehrgängen von D1 bis D3, mittlerweile auch teilweise an den Musikschulen. Aus meiner Sicht allerdings ist das immer noch viel zu wenig. Um ein gut trainiertes Gehör zu haben, sollte im besten Fall ein wöchentlicher Unterricht stattfinden und natürlich sollte das im Unterricht Erlernte zu Hause auch geübt, nach- und vorbereitet werden. Hierbei gilt wie fast bei allem in der Musik: Es gibt kein zu gut oder zu schlecht. Es gibt nur nicht richtig bzw. zu schwer oder zu leicht gewählt. Es ist hierbei extrem wichtig, dass in der Gruppe niemand unter-, aber auch niemand überfordert ist. Mal davon abgesehen, muss man sein Gehör wirklich regelmäßig trainieren. Ich stelle das bei mir selbst auch immer wieder fest.

Mitmachen!

Saxofonprofessor Matthias Anton ist ab sofort unser und Ihr ­Ex­perte in allen möglichen (und ­unmöglichen) Saxofon- und Klarinettenfragen. Die Themen können Atmung, Ansatz, Technik, Musik jedweder Art sein. Schreiben Sie Matthias Anton einfach Ihre Fragen – und er wird sie in CLARINO gewissenhaft beantworten. Natürlich wird die Anonymität gewahrt.

E-Mail: anton@clarino.de

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