Tod – Musik – Liebe - Ein Werkstattbericht

Von den drei Reichen: dem Tod, der Musik und der Liebe, ist der Tod das absoluteste, die Musik das überwältigendste und die Liebe das gefährdetste. Dr. Hans Saner, Basel; aus »Im Schatten des Orpheus«, Lenos Verlag, Basel

In Kohärenz von Tod, Trauer und Musik erscheint musik-historisch fast ausschließlich das Requiem als alleinige musikalische Manifestation. Tod und Musik in Synthese eines Requiems beschränken sich so vor allem auf den Bereich der Trauer und deshalb auf die Betrachtung der Hinterbliebenen oder deren religiöser Dogmen. Es resultiert folglich immer eine äußere und somit fremdbestimmte Möglichkeit, welche sich nie die Frage eines Subjektes stellt.

 

  • 21.09.2011
  • Werkstattbericht
  • Heinz Schoenenberger
  • Ausgabe: 12/2002
  • Seite 14-15

« zurück