Tipps für Blechbläser von Malte Burba

Aus der Fülle an Fragen, die Blechbläser-Experte Malte Burba immer wieder erreichen, greifen wir jeden Monat einige heraus, die alle interessieren könnten. Diesen Monat beantwortet er folgende Fragen:

  • Da es in meiner Nähe keine guten Lehrer gibt, möchte ich anfragen, welche Hilfsmittel Sie empfehlen, um schnell Ansatz aufzubauen? Mein Ton klingt nämlich nicht besonders schön und richtig hoch komme ich auch nicht.
  • Ich mache mir Gedanken über das Thema Sitzordnung im Blasorchester. Können Sie begründen, warum die Tuben nicht in der Nähe der Pauken und der großen Trommel positioniert werden dürfen? Dass es nicht richtig ist, weiß ich. Mir fehlt allerdings eine Begründung. Können Sie mir hier kurz weiterhelfen?
  • Im Internet habe ich ein Video gesehen, in dem ein bekannter Trompeten-Coach erklärt, dass man nicht wie ein »Shitter«, sondern wie ein »Pisser« spielen sollte. Was ist davon zu halten?
  • Ich habe gerade beim Üben auf den ersten Tönen gemerkt, dass ich nicht mehr wie sonst im Lippenrot (unten) drin war. Habe dann alles trocken gewischt und erstmal 20 Minuten Töne ausgehalten. Das ging bis auf gelegentliche Nebengeräusche und einen etwas quakigen Sound ganz gut. Hat das Zukunft bzw. soll ich das weiter verfolgen? Wenn ja, auf was muss ich achten?
  • Ich bin gerade im Urlaub auf Malle und spiele morgens ca. 20 bis 30 Minuten Trompete. Wenn ich nach einem Strandtag abends wieder spiele, geht nichts – als hätte mir die Sonne auf die Fresse gehauen. Wenn ich am Morgen spiele, ist das nicht der Fall. Kann Hitze einen so plätten?

Blechbläser-Experte Malte Burba (Foto: privat)

Malte Burba beantwortet auch Ihre Frage!

Wenn auch Sie eine Frage an Malte Burba haben, dann schreiben Sie an burba[at]clarino.de

  • 05.10.2017
  • Praxis
  • Malte Burba
  • Ausgabe: 10/2017
  • Seite 9

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