Tipps für Blechbläser von Malte Burba

  • 31.01.2018
  • Praxis
  • Malte Burba
  • Ausgabe: 2/2018
  • Seite 9

Was tun, wenn man viel zu viel gespielt hat? Stören Bewegungen des Kehlkopfs beim Hornspielen? Sind Verfärbungen unter dem Lack für das Instrument schädlich? Was bringen Linkshänder-Trompeten und funktioniert der Anstoß mit dem Zungenrücken? Aus der Fülle an Fragen, die Blechbläser-Experte Malte Burba erreichen, beantwortet er dieses Mal folgende:

  • Leider passiert es mir recht oft, dass ich, wenn alles gut läuft, vor lauter Begeisterung viel zu viel spiele und dann für einige Tage, manchmal sogar zwei Wochen, platt bin. Wie kann man das verhindern?
  • Bei meinem Hornspiel ist immer mein Kehlkopf dabei. Wenn ich stoße, mehr als bei Bindungen. Die größte Bewegung ist bei großen Intervallen. Ich kann diese Bewegung aber nur sehr schwer ausschalten bzw. darauf zugreifen. Haben Sie vielleicht noch einen Tipp für mich?
  • Was sind das eigentlich für Verfärbungen an meiner Trompete (siehe Foto)?
  • Ein Trompetenschüler von mir, der in der Schulzeit als Linkshänder zwangsweise zum Rechtshänder erzogen wurde, macht jetzt eine erneute Umschulung zum ursprünglichen Linkshänder. Das überträgt sich wohl auch auf das Trompetespielen. Soll ich ihn weiter üben lassen oder macht es Sinn, in harten Fällen eine Linkshänder-Trompete zu empfehlen?
  • Ich erwische mich immer häufiger dabei, dass ich bei Etüden auch in der mittleren Lage mit dem Zungenrücken anstoße. Der Aufwand ist viel geringer, aber der Anstoß kommt mir weniger definiert vor. Soll ich das zulassen?

Blechbläser-Experte Malte Burba (Foto: privat)

Malte Burba beantwortet auch Ihre Frage!

Wenn auch Sie eine Frage an Malte Burba haben, dann schreiben Sie an burba[at]clarino.de

« zurück