thorsten wollmann - weit herumgekommen im doppelten sinne

  • 21.09.2011
  • Sinfonisch
  • Klaus Härtel
  • Ausgabe: 10/2005
  • Seite 10-11

Grenzen, so scheint es, sind etwas, womit Thorsten Wollmann ganz und gar nichts anfangen kann. Nicht, dass er sich da groß Gedanken darüber machen würde, sie scheinen schlichtweg nicht zu existieren. Grenzen zu überschreiten zeichnet Wollmanns Leben und Schaffen aus. Und das sowohl im musikalischen als auch im geografischen Sinne. Denn Wollmann ist schon ganz schön weit herumgekommen.

Thorsten Wollmann ist eigentlich ständig unterwegs, ist permanent auf Weltreise. Und das nicht nur geistig, sondern in physischem Sinne. Man muss da schon fast ständig mit ihm in Kontakt bleiben oder regelmäßig auf seiner Homepage vorbeisurfen, um auf der Höhe der Zeit zu bleiben, sprich: zu wissen, wo er momentan seinen Hauptwohnsitz hat. (Die Homepage ist übrigens immer noch dieselbe: www.thorstenwollmann.de) Angefangen hat »das alles« im beschaulichen Laupheim bei Biberach, wo Thorsten Wollmann 1966 zur Welt gekommen ist. Dort wuchs er auf und verbrachte seine Jugend. Und wenn man in Laupheim in Baden-Württemberg lebt, ist eben eine mögliche Art der Freizeitbeschäftigung das Musizieren. Wollmann schnappte sich – nach der obligatorischen Blockflötenausbildung – die Trompete. Hier genoss er zunächst als Fundament eine klassische Ausbildung, bevor er dann mit etwa zwölf Jahren erstmals mit dem Jazz in Berührung kam. Der Jazz war es dann letztendlich auch, der Thorsten Wollmann das Tor zur großen weiten Welt öffnete.

 

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