»Tabula Rasa« von Helmut Kogler

Helmut Koglers Beruf fängt mit »M« an und hört mit »iker« auf. Der gebürtige Oberösterreicher, der am 26. Juni seinen 40. Geburtstag feiert, hat die Musik trotz quasi professioneller Fähigkeiten und Kenntnisse jedoch nicht zu seinem Beruf gemacht. Verschiedene Umstände führten dazu, dass er stattdessen Mechatronik studierte und inzwischen als Ingenieur am Linz Center of Mechatronics arbeitet.

»Tabula rasa« heißt wörtlich »gereinigter Tisch«. Beschließen zwei Konfliktparteien in einer Angelegenheit »Tabula rasa« zu machen, so heißt dies, dass man alle Konflikte klären will. Der »gereinigte« Tisch ist natürlich auch ein leerer Tisch und so wie eine leere Tafel oder ein weißes Blatt Papier ein Sinnbild für ein »unbeschriebenes« Gedächtnis frei von Eindrücken, das erst durch Erfahrungen geprägt wird.

»Tabula rasa«, erschienen im Verlag »Orchestral Art«, ist Helmut Koglers erstes Werk für Blasorchester. Es dauert etwa neun Minuten und ist in der Schwierigkeitsstufe 4+ eingestuft (in Österreich Stufe D).

  • 31.05.2017
  • spielBAR
  • Joachim Buch
  • Ausgabe: 6/2017
  • Seite 57-59

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