Szenen aus »Max und Moritz« - für Blasorchester mit Pantomime und Dia-Projektor

»Das Gute - dieser Satz steht fest – ist stets das Böse, das man lässt.« Genau dieses Zitat von Wilhelm Busch war der Ursprung für mein Werk über die Streiche: Witwe Bolte, Lehrer Lämpel, Onkel Fritz, Bauer Mecke und Meister Müller des Kinderbuches »Max und Moritz.«

Als Basis für die Komposition dienten mir zwei Motive: das erste, ein melodisches: der Max (Beispiel 1a); das zweite, ein nur rhythmisches, natürlich Moritz (Beispiel 1b). Beide Themen erklingen in der Einleitung des Werks im Fortissimo. Max steht im Vordergrund. Als Fanfare erscheint er im Holzregister, danach in den Trompeten und nochmals bei den Posaunen. Moritz, der »Mitläufer«, zeigt sich im Takt 5 zum ersten Mal, ganz schlicht und unbedeutend.

 

  • 21.09.2011
  • Werkstattbericht
  • Mario Bürki
  • Ausgabe: 10/2002
  • Seite 4-5

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