Swiss Saxophone Orchestra

  • 23.10.2013
  • Szene
  • Ausgabe: 11/2013
  • Seite 44-45

Unter der Leitung des amerikanischen Sax-Virtuosen Harry White haben sich 20 Saxofonisten aus der Deutschschweiz und Süddeutschland zusammengefunden, um Werke von Antonín Dvořák oder Bedřich Smetana einzustudieren. Das 2009 gegründete Projektorchester ist das einzige seiner Art in der Schweiz. »Die Herausforderung dieser Musik«, so Initiantin und Musiklehrerin Suzanne Büeler, die auf dem Sopransax den Geigenpart mimt, »ist es, einen Gesamtklang zu schaffen, der dem Geist der Kompositionen gerecht wird.« Klaus Härtel sprach mit Harry White.

CLARINO: »Saxofonorchester sind immer noch ein ungewohntes Ereignis«, heißt es auf der Homepage. Was ist so faszinierend am Klang vieler Saxofone?

Harry White: Das Faszinierende am Klang eines Saxofonorchesters ist die Vielfalt der Klangfarben. Unsere Zuhörer berichten ­immer wieder, die Klangfarben erinnern an Flöten oder Fagotte oder Streicher oder gar Posaunen. Bei geschlossenen Augen könne man sich kaum vorstellen, dass das Ensemble ausschließlich aus Saxofonen besteht. Die inhärente Flexibilität des Saxofons ermöglicht das Wechselspiel zwischen distinkten Klangfarben, die zum Teil nach anderen Instrumenten klingen, und einem warmen, homogenen Tutti-Klang.

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