Serenaden und Ständchen - Unterhaltende Musik mit Bläsern

Die Verbindung der italienischen Worte »sera« (Abend) und »sereno« (heiter bezüglich des Wetters) führt direkt zur Serenade, einer abendlichen Freiluftmusik, die musikalisch eine lange Geschichte aufweist. Im 17. und 18. Jahrhundert stand eine Serenade für unterhaltsame, ansprechende Musik. Für diese Art der abendlichen Musik gab es keine standardisierten Besetzungen, wobei die Anzahl der Musiker aber eher gering war. Bläser wurden wegen des ursprünglichen Aufführungsorts unter freiem Himmel gern mit eingebunden. Oft wurde eine Serenade auch vokal dargeboten. Aber auch rein instrumentale Serenaden konnten einen sehr kantablen Charakter aufweisen. Im Folgenden wird ein Blick auf die Gattung »Serenade« geworfen – mit direktem Blick auf einige Kompositionen Wolfgang Amadeus Mozarts, der auch nach dem Mozartjahr 2006 noch reizvoll und bedeutsam ist.

  • 21.09.2011
  • Historisches
  • Anneliese Schürer
  • Ausgabe: 6/2007
  • Seite 26

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