Schwerpunktthema: "Und dann dachte ich mir, ich könnte doch mal einen Marathon laufen!"

Endorphine sind der Grund für das »Runner’s High«, dieses plötzliche Hochgefühl, das einen Jogger ergreift, wenn er meint, er kann nicht mehr: auf einmal läuft es wie geschmiert. Sabine Roschy ist Hornistin in Mannheim und liebt die Langdistanz. 

Frau Roschy, Sie laufen Ultra-Marathon und machen Ironman. Sind Sie die geborene Sportskanone? 

Das weiß ich nicht, aber ich bewege mich einfach gerne! In der Schule habe ich mich für super unsportlich gehalten. Die ganze Leichtathletik oder die Ballsportarten, das war gar nichts für mich. Geben Sie mir also bloß keinen Ball in die Hand! So habe ich als Kind nie bestimmte Sportarten gemacht, immer nur Musik. Und später bin ich als Erwachsene als Ausgleich immer mal mit anderen gelaufen.

Und das fiel Ihnen dann sehr leicht?

Ich bin gerne gelaufen und habe dann einfach gesehen, dass die längeren Strecken, wo die anderen schon ziemlich schwitzen, überhaupt kein Problem für mich waren. Das ging einfach gut, obwohl ich nicht speziell trainiert hatte. Und dann dachte ich mir, ich könnte doch mal einen Marathon laufen und das war auch gar kein Problem. Und jetzt mache ich halt mehr die längeren Sachen, weil mir die besonders liegen.

Das PDF enthält alle sieben Artikel des Schwerpunktthemas "Sport und Musik - Voneinander lernen":

Sabine Roschy

studierte Horn bei Prof. Carlos ­Crespo und Prof. Michael Höltzel. Sie ist freischaffende Hornistin im Raum Ludwigshafen/Mannheim, spielt in verschiedenen Orchestern (unter anderem Städtisches Theater Kaiserslautern) und unterrichtet in Frankenthal, Speyer und Ludwigs­hafen. Ihre sportlichen Höhepunkte waren Ironmans in Zürich und Frankfurt sowie der »Brocken-Challenge«. Für diese Saison hat sie sich neben einigen Marathons, Triathlons und Bergläufen den Ironman »Challenge Roth« vorgenommen. 

  • 19.02.2014
  • Schwerpunktthema
  • Interview von Alexandra Tük-Espitalier
  • Ausgabe: 3/2014
  • Seite 34-36

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