Schwerpunktthema: Musik und Sport in der Gesellschaft

  • 19.02.2014
  • Schwerpunktthema
  • Cornelia Härtl
  • Ausgabe: 3/2014
  • Seite 38-42

Die Gegenüberstellung von Sport und Musik in unserer Gesellschaft bietet jede Menge KonfliktpotenZial, da sie beide mit viel Leidenschaft und emotionen verbunden sind – seitens der Musiker und Sportler natürlich, aber auch seitens ihrer Fans. In diesem Artikel soll keinesfalls darüber entschieden werden, ob ein Bereich »besser« oder »Wichtiger« ist als der andere – das wäre auch schlicht und einfach eine subjektive Wahl aufgrund verschiedener persön­licher Kenntnisse und Vorlieben. Beide Bereiche sind fest in der Geschichte unserer Gesellschaft verwurzelt und haben ihre Daseinsberechtigung – sei es nun aus gesundheitlichen und politischen Gründen oder als Plattform für soziales Handeln. beide Bereiche bieten hervorragende Möglichkeiten zur Integration und zum Er­lernen von Sozialverhalten.

Natürlich lässt sich nicht leugnen, dass es Unterschiede in der öffentlichen Wahrnehmung gibt. Das liegt allein schon daran, wie präsent Musik und Sport in den Medien sind. Beim Durchblättern der lokalen Tagespresse muss man Berichterstattungen über sportliche Ereignisse nicht lange ­suchen. Sie haben in jeder Tageszeitung ­ihren festen Platz und je nach Bedeutung des sportlichen Wettkampfs, also beispiels­weise bei Weltmeisterschaften oder den Olympischen Spielen, sogar auf der Titelseite. Über Sport wird sowohl auf lokaler und regionaler als auch auf überregionaler Ebene ausführlich berichtet. Artikel über kulturelle Ereignisse – also in diesem Fall Konzerte oder andere musikalische Ereignisse – findet man dagegen sehr viel seltener. Gründe dafür liegen auch in der redaktionellen Besetzung: Auch kleine Regionalzeitungen haben einen oder sogar mehrere Sport-Redakteure. Den kulturellen Bereich decken dagegen meist die Lokal-Redakteure mit ab.

Das PDF enthält alle sieben Artikel des Schwerpunktthemas "Sport und Musik - Voneinander lernen":

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