Schwerpunktthema: Fürs Leben lernen - Das Studium im Ausland

  • 16.06.2014
  • Schwerpunktthema
  • Klaus Härtel)
  • Ausgabe: 7-8/2014
  • Seite 30-31

Mal ins Ausland gehen! Wohl ­jeder hat einmal darüber nachgedacht, seine Heimat hinter sich zu lassen, um in fremden Ländern neue Erfahrungen zu sammeln. Und sei es nur für eine überschaubare Zeit. Musiker sind da nicht anders. Vielmehr ist die Musik ja ohnehin ein inter­nationales »Geschäft«. 

Die Möglichkeiten, derlei Erfahrungen zu sammeln, sind vielfältig. Man kann etwa eine Art Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvieren und in Bolivien Kinder in einem Waisenhaus erfreuen, auf Jamaika den Unter­richt an Schulen ergänzen oder im Senegal in einer westafrikanischen Band spielen. Auch das Auswärtige Amt bzw.das Goethe-Institut ermöglichen Auslandsgastspiele von Nachwuchs- und Amateur­ensembles sowie Chören. Auch für professionelle Musiker gibt es über einen Zuschussfonds des Auswärtigen Amtes die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung für ein Gastspiel im Ausland zu beantragen.

Diese Unterstützung ist dabei durchaus in beiderseitigem Interesse. Musik spielt in der Wahrnehmung der deutschen Kultur im Ausland eine besondere Rolle. »Das liegt an der herausragenden deutschen Musiktradition, aber auch an der Vielfalt und Qualität des deutschen Musiklebens«, weiß man im Auswärtigen Amt. Konzerte deutscher Musiker im Ausland und die Zusammenarbeit mit lokalen Künstlern sind besonders geeignet, diese Musikkultur zu vermitteln und über Sprachbarrieren hinweg Verständigung zu schaffen.

Das PDF enthält alle sechs Artikel des Schwerpunktthemas "Servus und Goodbye - Musiker im Ausland":

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