Schwerpunktthema: Die Sitzordnung als Grundlage eines guten Klangs

Dies ist der vierte Teil der Online-Serie »Probenarbeit leicht gemacht – Praktische Tipps für Orchester­dirigenten«. Sie richtet sich vor allem an Dirigenten von Musikvereinen und Amateurorchestern. Leicht verständlich gibt der Autor Rainer Serwe Tipps für die Probenarbeit. In regelmäßigen Abständen erscheinen neue Artikel, die Sie online lesen oder sich kostenlos als PDF herunterladen können. Tauchen Sie auch mal ein in die virtuelle Welt von CLARINO.

Jeder Orchesterklang resultiert auch aus der Sitzordnung. Grundlegend hierfür ist die Erkenntnis, dass es keinen perfekten Sitzplan für ein Orchester gibt und dass es die Aufgabe des Dirigenten ist, die opti­male Lösung zu finden. Dies kann durchaus durch Ausprobieren erfolgen – hierfür lässt sich kein Plan am Schreibtisch machen, denn die klanglichen Konsequenzen muss man hören können, dies lässt sich nicht in der Theorie durchführen.

Schaut man sich verschiedene Orchester an, wird man viele Ideen bekommen und oft auch hören, ob die jeweilige Sitzordnung gut oder weniger gut ist. In Büchern werden oft Sitzordnungen vorgegeben; es wäre allerdings ein großer Fehler, sie zu übernehmen, ohne sie vorher zu hinter­fragen. Diese Vorschläge gehen meistens von einem ausgewogen besetzten Orchester aus, wobei auch dies eine schwierige 

Formulierung ist, denn verschiedenen Klangidealen liegen natürlich auch verschiedene Besetzungen zugrunde. Würde man also viele Dirigenten nach ihrer perfekten Orchesteraufstellung fragen, be­käme man wahrscheinlich auch viele verschiedene Besetzungen als Antwort. Daher kann es keine einheitliche Sitzordnung ­geben.

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Das PDF enthält alle fünf Artikel des Schwerpunktthemas "Der Dirigent":

 

 

  • 19.09.2012
  • Schwerpunktthema
  • Rainer Serwe
  • Ausgabe: 10/2012
  • Seite 36-38

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