Schwarze-Klaviertasten-Musik - Pentatonische Anwendungen

  • 21.09.2011
  • Porträt
  • Vahid Matejko
  • Ausgabe: 7-8/2011
  • Seite 18-19

Ein häufig verwendetes Tonmaterial verschiedenster Stilistiken und Improvisationen ist die Pentatonik. Musikstücke aus verschiedensten Stilrichtungen liegen ihr vom Tonmaterial zugrunde oder verwenden sie zumindest. Darunter auch Jazz, Rock, Pop und Blues. Auch klassische Meister wie etwa Béla Bartók oder Claude Debussy arbeiteten mit ihr.Allerdings ist die Pentatonik viel älter als die eben erwähnten Stilrichtungen und findet bereits Verwendung in der Musik vieler verschiedener Kulturen – wie in der türkischen, chinesischen, japanischen, indischen, verschiedenen südamerikanischen, zentral­asiatischen, balinesischen und diversen afrikanischen, um nur einige zu nennen. Anhand von über 3000 Jahre alten archäologischen Funden von Knochenflöten mit vier Tonlöchern wird vermutet, dass die Penta­tonik zu den ältesten uns bekannten Tonsystemen gehört. In dem Begriff Pentatonik steckt der griechische Terminus »Penta«, der übersetzt »fünf » bedeutet.In diesem Workshop möchte ich die Pentatonik etwas näherbringen und einige ­Möglichkeiten zum Üben und Verwenden ver­anschaulichen, sowohl für den eigenen ­Gebrauch zum Musizieren als auch zum Unterrichten.

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