preisgekrönte software - »computerkolleg musik – gehörbildung« im test

In dieser Ausgabe stellt clarino.print wieder ein Computerprogramm vor, das dem User zu einem besseren Gehör verhelfen soll. Wieder wurde das Programm auf seine Handhabbarkeit und seine Leistungsfähigkeit hin untersucht. Und wieder sticht ein Manko sofort ins Auge: Die Software ist nicht Mac-kompatibel, dabei sind viele Musiker und Musiklehrer auf dem Rechner mit dem Apfel zu Hause.

Immerhin ist das Programm auch auf älteren Rechnern lauffähig – das ist nicht ganz unwichtig, denn gerade Studenten nutzen oft ältere »Kisten« in ihren Arbeitszimmern. Meist wird das ohnehin knappe Geld lieber in »wichtige« Dinge wie Noten oder Instrumente investiert. Hier kann der »Computerkolleg Musik – Gehörbildung« aus dem Hause Schott also schon vor dem Kauf punkten. Als Systemvoraussetzung wird Windows 95/98 mit einem Pentium-100-Prozessor empfohlen. Für eine komplette Installation werden 70 MB freier Festplattenspeicher benötigt. Wird das Programm mit CD-ROM-Unterstützung ausgeführt, sind es nur zehn Megabyte. So viel zu den Voraussetzungen – für dieses Programm sollte im 21. Jahrhundert wirklich jeder Rechner fit genug sein. Notfalls sollten »Macianer« einfach ein günstiges älteres Notebook erstehen, um es zum Gehörbildungstrainer zu machen.

 

  • 21.09.2011
  • Sinfonisch
  • Martin Hommer
  • Ausgabe: 2/2006
  • Seite 44

« zurück