olaf kübler und klaus kreuzeder - zweimal vom jazz zum rock ’n’ roll und wieder zurück

  • 21.09.2011
  • Jazz
  • Klaus Härtel
  • Ausgabe: 3/2003
  • Seite 32-34

Zwei Musiker, die unterschiedlicher nicht sein könnten, zwei Saxofonisten der Extraklasse: Auf der einen Seite der Selbstdarsteller, der derbe, der direkte Olaf Kübler, ihm gegenüber der freundliche, der zuvorkommende, der geborene Optimist Klaus Kreuzeder. Und doch haben die beiden unglaublich viel gemeinsam – abgesehen vom Instrument. Uschi Mohr und Klaus Härtel trafen die beiden am Morgen nach der clarino.nacht_der_bläsermusik in einem Buchloer Hotel.

»Ich war immer im Jazzgeschäft. Rockmusik habe ich nur aus kohletechnischen Gründen gemacht.« Olaf Kübler stellt gleich zu Beginn des Gesprächs klar, woher für ihn der musikalische Wind weht. »Als ich professioneller Musiker geworden bin, habe ich mir gesagt, dass ich davon leben will. Da muss man ein bisschen vielseitiger sein als nur der tolle Fachidiot. Machst du Rock, musst du natürlich auch Rock ’n’ Roller sein. Du kannst nicht im Panikorchester spielen und Räucherkerzen anzünden.«

 

« zurück