Musizieren tut nicht weh! - Deutsche Gesellschaft für Musikphysiologie und Medizin

  • 19.12.2011
  • Praxis
  • Klaus Härtel
  • Ausgabe: 1/2012
  • Seite 10-11

Musik hören ist gesund. Wissenschaftlicher haben herausbekommen, dass Musik hilft, Stress abzubauen und körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern. Musik senkt bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit Blutdruck und Herzfrequenz, bessert psychische Probleme wie Depressionen. Musik hat eine muskelentspannende Wirkung, wodruch das Schmerzgeschehen beeinflusst werden kann. Wie aber sieht es mit dem Musizieren aus?

Man sollte sich bei Wikipedia niemals die »typischen Beschwerden von Musikern« anschauen! Da kann einem angst und bange werden. Rückenschmerzen sind da noch fast das angenehmste. Bandscheibenvorfall, Tennisarm, Engpasssyndrome, Dystonien, Kieferprobleme, Tinnitus, Atemprobleme, psychische Erkrankungen. Viel mehr Gebrechen hält auch das Klinische Wörterbuch, der Pschyrembel, nicht parat. Ganz klar: Musizieren ist gefährlich! Oder? Genau hier sieht die Deutsche Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (kurz: DGfMM) eine ihrer größten Herausforderungen: Musikmachen tut nicht weh. Oder anders ausgedrückt: Musik sollte nicht wehtun.

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