Musik formt die Persönlichkeit - Die Flötistin Isabel Warm

  • 24.11.2014
  • Praxis
  • Klaus Härtel
  • Ausgabe: 12/2014
  • Seite 16-17

Schon in der Grundschule, als sie die Liebe zur Musik entdeckte, schien der Weg vorgezeichnet. Fortan bestimmte und bestimmt noch heute das Musizieren das Leben der 32-jährigen Isabel Warm. Zunächst wollte sie einfach »nur« Musik machen. Nach und nach erkannte sie aber zudem in der Musiklehre ihre Bestimmung. So hilft sie auch ­anderen, »sich großen Herausforderungen zu stellen, Krisen zu bewältigen und eigene Schwächen zu überwinden«.

Warum sind Sie überhaupt Musikerin geworden? Gab es da eine Initialzündung?
Musik hat mich schon von klein auf begeistert. Meine Eltern schenkten mir mit neun Jahren eine Querflöte zu Weihnachten. Mit diesem Geschenk war der Grundstein gelegt. Die ersten Töne brachte ich mir selber mithilfe einer Flötenschule bei.

Wann war Ihnen Ihr Berufswunsch klar? Warum nicht was »Ordentliches« – wie etwa Tierärztin?
Es gab keine wirkliche Alternative. Ich ­wollte schon immer Musikerin werden. Mit zwölf Jahren beim Musicalbesuch »Das Phantom der Oper« war es mir dann endgültig klar: Ich möchte auch einmal im ­Orchestergraben sitzen. Mit einem »ordentlichen« Beruf würde ich mich nicht wohl und zufrieden fühlen. Ich brauche die Abwechslung und die Herausforderung, die mir meine freischaffende Tätigkeit er­möglicht. 

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