»Musik bedeutet Lebensfreude« - Ernst Hutter über Mosch, Märsche und Musikantenglück

  • 21.09.2011
  • Porträt
  • Christian Mayr
  • Ausgabe: 11/2010
  • Seite 46-47

Ernst Hutter ist ein viel beschäftigter Mann. Er leitet mittlerweile im zehnten Jahr die »Egerländer Musikanten« und spielt Posaune in der SWR Big Band. Dazwischen ist er auch in kleineren Besetzungen tätig, gibt Workshops, komponiert selbst und ist ganz nebenbei auch noch Ehemann und Vater von drei Söhnen. Derzeit tourt er im Rahmen der »Lebensfreude«-Tournee mit seinen Egerländern wieder quer durch den deutschsprachigen Raum. Doch von Tourneestress war bei der Vorstellung der neuen Egerländer-CD »Lebensfreude« nichts zu spüren. clarino.print war beim Pressetermin dabei und sprach anschließend mit Ernst Hutter persönlich.

Es ist Mittagszeit im Allgäuer Kurort Nesselwang. In der Stube des »Heimathauses« sitzen Ernst Hutter und seine Frau, einige Verantwortliche der Euregio und Vertreter der Gemeinde in gemütlicher Atmosphäre zusammen. Eigentlich würde man zwischen Kachelofen, rustikalen Bänken und Tischen und einer Brotzeit keine offizielle CD-Präsentation erwarten, doch liegt man mit der Auswahl dieser Location goldrichtig. Auch Ernst Hutter, selbst gebürtiger Allgäuer, fühlt sich hier wohl. Das merkt man spätestens dann, als er zu erzählen und zu schwärmen beginnt – über das neue Album, die »Egerländer«, die aktuelle Tournee und natürlich über Ernst Mosch, der auch elf Jahre nach seinem Tod allgegenwärtig und in aller Munde ist.

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