mozart und die bläser - mehr als nur eine zauberflöte

  • 21.09.2011
  • Sinfonisch
  • Klaus Härtel
  • Ausgabe: 6/2004
  • Seite 18

»Es war um 1780 und es war in Wien«, sang einst der österreichische Sänger Falco, und weiter »Er war Superstar, er war populär. Er war ein Virtuose, war ein Rockidol.« Er war (und ist) ein Idol. Beliebt, bekannt und virtuos war er zweifelsohne: Wolfgang Amadeus Mozart. Vor allem populär wegen seiner Werke, haben Falco und auch der Film »Amadeus« von Milos Forman (1984) ihm zum Comeback verholfen.

Mozart – geboren am Abend des 27. Januar 1756 in der Salzburger Getreidegasse – ist wohl einer der größten Komponisten dieses Planeten und wird mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit als erster genannt, wenn man beim Brainstorming die Vokabeln Österreich und Musik fallen lässt. Und das obwohl das ZDF ihn in »Unsere Besten« zu einem der 100 größten Deutschen machte. Und auch trotz DJ Ötzi (»Anton aus Tirol«). Mozarts besonderes Verhältnis zu den Blasinstrumenten und die persönlichen Beziehungen zu den Bläservirtuosen und -solisten seiner Zeit haben die Mozartforschung wiederholt beschäftigt. Und das nicht nur wegen Tamino und dessen »Zauberflöte«.

 

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