"Mini-Blech-Konzert" für drei Trompeten, Horn, Posaune, Tuba und Blasorchester von Klaus-Peter Bruch

Klaus-Peter Bruchmann, der am 16. Oktober seinen 65. Geburtstag feiert, gehört heute unbestritten zu den international anerkannten Komponisten für konzertante Blasmusik. Er studierte von 1953 bis 1958 am Städtischen Konservatorium in Berlin und lebt seither als freischaffender Musiker in Borgsdorf bei Berlin. Hier begründete er mit anderen Komponisten den Borgsdorfer Kreis, dessen Ziel es ist, zeitgenössische Musik zu diskutieren und Aufführungen zu organisieren. Bruchmann bezeichnet sich selbst als Komponist von »Unterhaltungsmusik«, ohne mit diesem Begriff eine negative Bewertung zu verbinden. Grundlage seines Schaffens ist der Wunsch, mit niveauvollen, aber leicht faßlichen Werken breite Publikumsschichten zu erreichen. In diesem Bemühen hat er einen unverwechselbaren Individualstil entwickelt, dessen Charakteristika rhythmische Prägnanz, eindrucksvolle Melodik und gekonnte Verarbeitung des musikalischen Materials sind. Sich selbst sieht Bruchmann auch in der Tradition des Berliner Schlagers und Chansons der zwanziger Jahre, wie sie unter anderem Theo Mackeben (1897 bis 1953) schrieb. Seine Partituren sind gekonnt instrumentiert; die Werke klingen stets leicht und mühelos.

  • 21.09.2011
  • spielBAR
  • Stefan Fritzen
  • Ausgabe: 10/1997
  • Seite 31-34

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