middleton, brecker, philips - drei musikergenerationen jazz in new york city

  • 21.09.2011
  • Jazz
  • Franz X.A. Zipperer
  • Ausgabe: 7-8/2003
  • Seite 24 - 26

Zusammen sind sie weit mehr als 100 Jahre alt, bringen locker über 230 Kilo Lebendgewicht auf die Waage und machen zudem in Holz oder Blech. Die Anzahl ihrer gesammelten CDs reicht aus, um sich am »Domino Day« zu beteiligen. Der eine thront in Manhattan 20 Stockwerke über der Straßenecke 34th Str./ Lexington und darf sich mit den Attributen »meistbeschäftigter Session-Musiker der Welt« und »einer der größten noch lebenden Trompeter« schmücken.

Will man zum anderen, muss man mittels der Brücken (zur Not geht auch die Metro) den East River kreuzen, um nach Brooklyn zu gelangen. Er wird mit »subtiler Bläserarrangeur einer neuen Generation« tituliert. Der Dritte im Bunde hat den Titelkampf im »Hip-Hop-Bop« gewonnen. Genügend um die Ecke gedacht. Wir reden hier (in umgekehrter Reihenfolge) über Mike Philips, Saxofon, Andy Middleton, ebenfalls Saxofon, und Randy Brecker, Trompete und Flügelhorn – drei Generationen außergewöhnlichen bläserischen Schaffens in NYC. Ich traf das Trio in New York.

 

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