Meine Querflötenschule - Volker Klein über seine Ideen zum Flöte lernen

Ein wenig erstaunlich ist es schon: Ständig erscheinen neue Lehrwerke – und trotzdem sind alle nach neuen Methoden verfasst. Volker Klein hat auch eine neue Querflötenschule herausgebracht. Klaus Härtel sprach mit dem Autor.

clarino.print: Herr Klein, etwas provokant gefragt: Schon wieder eine Querflötenschule – was haben Sie sich denn dabei gedacht?

Volker Klein: Ursprünglich hatte ich die Idee, eine Schule für die erste Arbeit auf dem Kopfstück zu schreiben, ein Bereich, der mir in den bestehenden Querflötenschulen zu kurz behandelt wird. Diese Schule sollte auf guten Play-along-Kompositionen aufbauen. Als mich der Verlag, für den ich schon das allerdings sehr spezielle »Salsa-Training for Windinstruments« geschrieben hatte, dann fragte, ob ich nicht eine »komplette« Querflötenschule schreiben will, kam mir sofort die gleiche Frage in den Kopf. Ich habe dann lange darüber nachgedacht und so kamen mir doch eine ganze Reihe von Punkten in den Kopf, die mir fehlten bzw. die ich besser machen könnte.

Volker Klein

Der Komponist, Flötist, Autor und Musikpädagoge schreibt seit 1978 Komposition von E-Musik für großes Orchester, Kammermusik und Soloinstrumente, elektronische Musik sowie U-Musik mit Schwerpunkt Latin. In den 80er- Jahren kam er zur Filmmusik. Hinzu kam zu Beginn der 90er-Jahre ein Studium der Musiktherapie, denn gerade in der Film- und Werbemusik sind gute Kenntnisse der Musikpsychologie von Bedeutung.

Infos: www.sabor.de

  • 24.11.2011
  • Praxis
  • Volker Klein
  • Ausgabe: 12/2011
  • Seite 14-15

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