max greger - mit 80 jahren auf geburtstagstour durch ein ganzes leben

Generationen von Metzgermeistern prägten ursprünglich die Familientradition der Gregers in München-Giesing. Und so sollte es eigentlich weitergehen. Dann wurde am 2. April 1926 Sohn Max geboren, und irgendwann war es vorbei mit den elterlichen Nachfolgeplänen; denn der Junior entpuppte sich als kleines, und mit den Jahren immer größer werdendes musikalisches Talent.Zwischenzeitlich war noch – aber das schon eher zaghaft – der Bankkaufmann Max im Gespräch, hatte Greger junior doch eine so schöne Handschrift. Aber auch daraus wurde nichts. Eine ganz andere Karriere nahm ihren Lauf, und auch da sollte die Handschrift später noch mal wichtig werden. Diese Geschichte mit ihren zahllosen und vielfältigen Details erzählte der demnächst 80-jährige Max Greger clarino.print-Mitarbeiter Franz X.A. Zipperer.

Ich gehöre noch der Generation an, die dem Saxofon s(ch)wingenden Max Greger etwas ganz Besonderes zu verdanken hat. Das berühmte »Länger-aufbleiben-Dürfen« wurde mir als Kind und angehender Jugendlicher immer dann gewährt, wenn Peter Frankenfeld und Max Greger im neu gegründeten Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) ihre Späße machten. Mein inzwischen 83-jähriger Vater war damals – und ist noch heute – ein Riesenfan von Max Greger. Da ließ man den kleinen Sohn dann schon etwas länger mit in die Schwarzweiß-Flimmerkiste gucken. Aber von Gregers großer Fernsehzeit später mehr.

 

  • 21.09.2011
  • Sinfonisch
  • Franz X.A. Zipperer
  • Ausgabe: 4/2006
  • Seite 10-11

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