Marketing und soziale Medien für Musiker

Mein Name ist Kathrin Christians und ich bin Querflötistin. Meinen Beruf übe ich mit Leidenschaft aus, er ist die Kunst. Und häufig haben wir Künstler Skrupel, uns selber zu vermarkten. Was ich anbiete, ist jedoch eine Dienstleistung, die ihren persönlichen Marktwert hat.

Egal ob Kunst oder ein Produkt, das man in der Hand halten und kaufen kann: Kommunikation mit dem Käufer, den Fans und Kollegen gehört dazu. Doch welche Mittel gibt es hierfür in den Online-Medien und welche sind – für mich persönlich – geeignet, um meine Dienstleistung darzustellen?

Der Musiker als Produkt

Ich biete eine Dienstleistung an unter der Marke »Kathrin Christians«. Diese ist bereits eine gewisse Zahl an Jahren auf dem Markt, ist gereift und hat an Profilschärfe gewonnen. Durch eine Zahl an Studienjahren, Selbstkorrektiv und Reflexion, durch das Zusammenarbeiten mit Kollegen im Orchester, in der Kammermusik und als Solistin hat sich mein Spiel stetig verändert und wird es weiter tun.

Ich habe für mich Programme und Epochen gefunden, in denen ich mich besonders wohl fühle und die ich besonders gerne meinem Publikum präsentieren möchte. Daraus resultierend stelle ich meine Programmvorschläge zusammen. Ohne mich verdrehen zu wollen, indem ich zeige, wer ich bin und wofür ich stehe.

Dienstleistung und Kommunikation

Um über meine Dienstleistung zu berichten, bieten sich viele Möglichkeiten. Von der Website, die meine aktuelle Biografie, aktuelle Konzertdaten und Tonaufnahmen bereithält, über soziale Medienportale, in denen ich regelmäßig über meinen aktuellen Ist-Zustand berichte, bis hin zu Videoportalen, in denen Aufnahmen zum Hören bereit­stehen.

Ein aktiver Musiker sollte heute in jedem Fall im Besitz einer Website sein. Nicht nur wollen unsere Fans wissen, ob in ihrer Nähe in Zukunft ein Auftritt stattfindet. Auch Veranstalter möchten sich möglichst kompakt über potenzielle Künstler informieren.

Hierbei gilt jedoch, wie bei allem Nachfolgenden auch: Inhaltliche Aktualität und ansprechendes Design sollten nicht außer Acht gelassen werden. Investieren sollte man deshalb vor dem Beginn in professionelle Bilder und Tonaufnahmen. Außerdem in eine Biografie, die nicht aus zusammenkopierten Floskeln besteht.

Das PDF enthält alle sieben Artikel des Schwerpunktthemas "Musik und Medien: Kultur vs. mediale Ignoranz": 

  • 03.01.2018
  • Schwerpunktthema
  • Kathrin Christians
  • Ausgabe: 1/2018
  • Seite 36-37

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