Marketing im Musikverein: Öffentlichkeitsarbeit und inwiefern Klappern zum Handwerk gehört

  • 18.01.2017
  • Praxis
  • Alexandra Link
  • Ausgabe: 2/2017
  • Seite 20-22

Nun kommen wir endlich zu den Aspekten des Marketings, das die meisten als »Marketing für Musikvereine« verstehen: Werbung und Öffentlichkeitsarbeit.

Eventbezogen oder Imagewerbung

Bei Werbung und Öffentlichkeitsarbeit (PR) unterscheiden wir wiederum zwei große Teilgebiete: einmal die eventbezogene Werbung und PR – also konkret für einen Anlass bzw. ein Konzert – und dann die permanente Werbung und PR, oder auch »externe Kommunikation« genannt, die wir als »Imagewerbung« bezeichnen können.

Für die eventbezogene Werbung und Öffentlichkeitsarbeit möchte ich schon jetzt auf die März-Ausgabe der CLARINO verweisen. In der vorliegenden Ausgabe befassen wir uns mit der Imagewerbung.

Warum Imagewerbung?

Fragen wir uns zunächst, warum wir unseren Musikverein permanent in der Öffentlichkeit darstellen sollen. Wir bringen damit den Musikverein, unsere Musiker sowie unsere Musik unseren »Kunden«, also dem potenziellen Publikum und den potenziell zukünftigen Mitgliedern nahe. Wir zeigen damit aber auch, dass bei uns »was geht«.

Wir finden neue Mitglieder, seien es Kinder und Jugendliche, Aktive oder Passive. Wir zeigen potenziellen Sponsoren, dass es sich lohnt, uns zu unterstützen. Wir tragen die Attraktivität des Musikvereins nach außen.

In der Öffentlichkeit wird dadurch auch deutlich, wer wir sind, wer in unseren Musikvereinen wofür zuständig ist und wir kommunizieren die richtigen Ansprechpartner. Auch dies hilft uns wieder, wenn wir auf der Suche nach neuen Mitgliedern sind.

Was wird kommuniziert?

In der praktischen Umsetzung der Kommunikationsmaßnahmen innerhalb der Vorstandschaft (idealerweise innerhalb des Marketing-Teams) gehen wir vom »Content« aus. Das heißt, wir fragen uns, was genau wir nach außen kommunizieren möchten.

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