Mal konkret... Handwerk - Analyse - Interpretation

  • 30.10.2015
  • Praxis
  • Renold Quade
  • Ausgabe: 11/2015
  • Seite 14-16

Eine neue Reihe könnte das Licht der Welt erblicken. Mit »mal konkret...« möchten wir uns Werken, deren Schöpfern und den Ideen dahinter nähern. Als Vorschlag, als Anregung, als Diskussionsgrundlage. Noten zum Mitlesen gibt es natürlich auch und wir sind gespannt auf Ihre Meinung.

Vorwort

Na, da hat man sich aber viel vorgenommen. In vergleichsweise wenigen Sätzen ein Stück beschreiben, dabei die Intention des Komponisten mit einzubeziehen und noch einen Blick auf die mögliche (oder unmögliche) Reaktion von ausübenden Musikern und dem aktiv konsumierenden Publikum werfen. Musik in Worte zu fassen ist definitiv immer eine Krücke. Es gelegentlich nicht zu wagen aber auch eine Unterlassung. Der Mensch ist eben neugierig und, soweit den Dingen offen, auch mal an Meinungen, Stimmungsbildern oder Erfahrungen anderer interessiert. Über Musik zu philosophieren ist herrlich streitbar und hat in der Regel immer Aussicht auf Reaktion. Also: Warum nicht? Versuchen wir es einmal. »Tanzen wir den Notenschlüssel« und reden, auf engem Raum und vergleichsweise konkret, über Musik und wie es dazu kommen konnte.

»Euregio« von Kurt Gäble

Kurt Gäble sieht sich als Komponist, Arrangeur, Dirigent, Musiker und Musikpädagoge. 1953 geboren, erinnert er sich bewusst an gemeinsames Singen mit der Mutter in frühester Kindheit, an die Blockflöte und etliche Instrumente, die er sich selber beibrachte. Musikbegeistert wie er war, wuchs schnell sein Bedürfnis, eigene Melodien und Klänge zu erschaffen. Sein Musikstudium in Augsburg sowie seine Studien in Kunst und Pädagogik waren eine logische Konsequenz.

Als bekennender Familien- und Naturmensch ist er fest in seiner Heimatgemeinde Lauben bei Memmingen verwurzelt. Er schätzt das Leben auf dem Dorf, die dortigen Werte und Traditionen. Themen, die christlich, sozial oder auch ökologisch orientiert sind, inspirieren ihn, weil ihm Inhalte ein besonderes Gemeinschaftsgefühl ermöglichen. Kurt Gäble hat rund 100 Originalwerke und Bearbeitungen geschaffen. Seine musikalische Leidenschaft gehört dem Blasorchester.

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