Mal konkret: »Die Tränen des Phoenix« von Thomas Krause

In der letzten Ausgabe des Jahres beschäftigen wir uns mit dem Werk eines deutschen Komponisten: »Die Tränen des Phoenix« von Thomas Krause.

Der Komponist: Thomas Krause

Vor annähernd 55 Jahren, da wurde er in Königsbach, im schönen Badner Land, geboren. Als Schlusslicht des Jahres, wie seine Homepage schmunzelnd verrät. Die Klarinette, die Flöte und das Saxofon waren alsbald seine Instrumente und führten ihn nach dem Abitur an die pädagogische Hochschule in Ludwigsburg und an die Musik­hochschule in Karlsruhe.

Sein Dirigierhandwerk vertiefte er an der Bundesakademie in Trossingen und das Landesblasorchester Baden-Württemberg war ihm unter anderem als Soloklarinettist eine prägende Station. Auch wenn er heute in Nordrhein-Westfalen lebt, an der Musikschule Bochum seine Zelte aufgeschlagen hat und als freier Musiker, Dirigent und Dozent umtriebig unterwegs ist, ist er seiner Heimat Baden-Württemberg gerne verbunden.

Er komponiert und arrangiert in der Hauptsache für Holzbläser und Blasorchester. Er ist kein hauptberuflicher Komponist und sieht diese Tätigkeit als die logische Folge seiner vielseitigen musikalischen und pädagogischen Erfahrungen. Die Konkretisierung eigener musikalischer Ideen in Form von notierten Klängen bedeutet für ihn eine weitere Dimension, eine zusätzliche Leidenschaft seines künstlerischen Schaffens.

Er bedient sich grundsätzlich konventioneller Tonsprache, hat aber, ohne unnahbar zu sein oder übertrieben zu provozieren, Spaß an experimentierfreudiger Innovation. Ein gewisser Mut zu außergewöhnlichen Klängen und Klangflächen führt in seinen Werken auch gerne einmal auf Wege jenseits des Mainstreams.

  • 25.11.2016
  • Praxis
  • Renold Quade
  • Ausgabe: 12/2016
  • Seite 10-11

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