magali mosnier und pirmin grehl - hohes niveau beim ard-musikwettbewerb

  • 21.09.2011
  • Sonstige
  • Martin Hommer und Kl
  • Ausgabe: 12/2004
  • Seite 22-24

»Das allerwichtigste ist meiner Meinung nach der Publikumspreis, denn wenn ich das Publikum nicht erreiche, warum spiele ich dann?« Magali Mosnier ist stolz auf diesen Preis, den sie beim ARD-Musikwettbewerb gewonnen hat. Und das könne sie auch sein, meinte nach dem Finale der »Nestor des Flötenspiels« Aurèle Nicolet zu ihr, denn »das Publikum hat immer Recht . . .«

Natürlich hat die junge Französin nicht nur teilgenommen, um den Publikumspreis zu ergattern, sondern vor allem hat sie sich – mit insgesamt 187 Bewerberinnen und Bewerbern – der internationalen und hochkarätigen Jury gestellt. Das Niveau war überaus hoch. Dafür spricht, dass zum ersten Mal seit Bestehen des Musikwettbewerbs – und der ging immerhin schon zum 53. Mal über die Bühne – in diesem Jahr alle zwölf Preise sowie zahlreiche Sonderpreise vergeben wurden. Auch bläserisch – die Flöten waren an der Reihe – konnten sich die Ergebnisse hören lassen. Hinter Magali Mosnier, die den ersten Preis gewann, kam der Deutsche Pirmin Grehl ins Ziel. Der 27-jährige Soloflötist des Berliner Sinfonieorchesters empfindet den zweiten Platz aber in keiner Weise als den »ersten Verliererplatz«: »Ich bin auf meinen 2. Preis sehr stolz. Jeder ARD-Preis ist wirklich eine hohe Auszeichnung. Allein schon das Erreichen des Finales habe ich als großen Erfolg empfunden. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war das weitere Abschneiden für mich weniger wichtig als das Überstehen der ersten Runden.«

 

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