lito fontana - respekt vor den anderen ist das wichtigste

Ob sich die Schwiegermutter jemals Sorgen gemacht hat, der Schwiegersohn könne als Musiker womöglich ihre Tochter nicht ernähren, ist nicht überliefert. Auf jeden Fall aber konnte Professor Michael Stern, der den Posaunisten Lito Fontana in Innsbruck »begutachtete«, etwaige Sorgen zerstreuen: »Lito ist ein Diamant, der nur noch geschliffen werden muss.«

Dieser Schleifprozess – wenn man jenen Tag im Jahre 1990 als Startpunkt setzen will – dauert mittlerweile also gut 15 Jahre. Abgeschlossen, darauf beharrt Lito Fontana selber am meisten, ist er noch lange nicht. Man lernt ja bekanntlich nie aus. Vor allem, wenn man sich die unzähligen Projekte des 42-Jährigen anschaut – Pause scheint er nie zu machen. Indes, die meisten seiner Kollegen, Fans und Kritiker bezeichnen sein Posaunenspiel schon jetzt als brillant.

 

  • 21.09.2011
  • Sinfonisch
  • Klaus Härtel
  • Ausgabe: 1/2005
  • Seite 10-11

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