kreative impulse - »tubisten sollten den eigenen künstlerischen pfad beschreiten«

  • 21.09.2011
  • Sinfonisch
  • Jon Sass
  • Ausgabe: 12/2005
  • Seite 42-43

Vor einigen Jahren hatte ich an der ITEC in Minneapolis die erste Möglichkeit, meine Musik und meine Ideen vorzustellen. Ich machte eine Aussage, die einige von meinen Kollegen entlastet zu haben schien: »Hör dir Tubisten an, die du magst, und tu es anders als sie es tun. Dann beobachte Tubisten, die du nicht magst, und mach es ebenfalls anders.« Diejenigen, die dies verstanden haben, wussten, dass dies bedeutete, Tubisten sollten ihrem eigenen Weg folgen. Oder anders gesagt, zieh dein eigenes Ding durch. Missverstehen Sie mich jedoch nicht; diese Idee bedeutet nicht, dass Sie Ihre anfänglichen Ziele aufgeben sollten, ob dies nun ein Orchester-Tubist, Solist, o. ä. ist. Der Schlüssel besteht darin, unsere eigenen Möglichkeiten auszuweiten, unserem musikalischen Universum Vielfalt zuzufügen und die Entwicklung der Tuba zu unterstützen. Wir haben Zeit, das Wachstum unserer künstlerischen Wege zu bestimmen, denn wir sind die Architekten unseres eigenen Lebens.

Der beste Rat für diejenigen, die nicht sicher sind wo sie anfangen sollen, ist, in sich hinein zu schauen und zu fühlen, welche Ausdrucksart der Tuba sie begeistert. Haben Sie je vom Gebrauch der Tuba geträumt in einem Gebiet, in dem Sie sie vorher noch nie gehört haben, oder in welchem die Tuba noch nie benutzt worden ist? Einige werden sich dem Vertrauten, wie zum Beispiel klassischer Solist, Orchester-Tubist oder Lehrer, zuwenden. Andere werden sich für etwas völlig anderes entscheiden. Es kann sein, dass diese Entwicklung Zeit braucht, und das ist auch o.k. so. Wenn Sie Ihren Weg, einmalig zu werden, erkennen, dann ist die Zeit, die dazu verwendet wird, diesen Platz in Ihrem Leben zu erforschen und Ihre Einmaligkeit zu entwickeln, gut investierte Zeit.

 

« zurück