Klanglich flexibel - Yamaha-Trompete »Plutus PLU1«

  • 21.09.2011
  • clarino.test
  • Klaus Härtel
  • Ausgabe: 9/2009
  • Seite 20

Dem Kind einen Namen zu geben, das gehört auch bei den Instrumentenherstellern nicht zu den leichtesten, aber sicherlich mit zu den wichtigsten Übungen. Bei der Namensgebung für das vorliegende Testinstrument hat sich die Firma Yamaha etwas ganz Besonderes ausgedacht und »Plutus« gewählt. Dabei handelt es sich übrigens nicht um den Caesar-Mörder (das war Brutus) und auch der treue Hund von Micky Maus (das war Pluto) stand nicht Pate. Fündig wurden die Instrumentenbauer im alten Griechenland, wo der Gott Plutus (oder auf griechisch Plutos) für den Reichtum verantwortlich zeichnete und die edlen, guten Menschen beglückte. (Nicht verwechseln sollte man Plutus allerdings mit Pluto, denn Letzterer ist der Gott der Totenwelt, der Herrscher der Unterwelt – mitnichten ein guter Name für ein klingendes, strahlendes Instrument.) Nun, mit »Plutus« übt sich die Firma Yamaha jedenfalls nicht in Understatement, sondern schickt die neue Trompete schon mit reichlich Vorschusslorbeeren an den Start. Aber, so viel sei vorweggenommen: Die großen Erwartungen, die der Tester an das Instrument hatte, wurden nicht enttäuscht.

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