James Morrison im Gespräch: Was für ihn musikalisch zählt

James Morrison ist eine Koryphäe, ein Meister seiner Fächer und ein Superstar der Szene. Er hat nicht nur im Jazz-Bereich einen klingenden Namen und sein Fach ist eben nicht nur die Trompete, sondern auch das Flügelhorn, die Posaune, das Eufonium, das Saxofon und das Klavier. clarino.print-Redakteurin Anneliese Schürer traf den australischen Multi-Instrumentalisten während des Schagerl- Brass-Festivals in Österreich zum Gespräch.

Eigentlich sollte James Morrison gerade in der Turnhalle mit der Schagerl All Stars Bigband für den abendlichen Auftritt proben. Aber kurzerhand übergibt er Zoltan Kiss sei - ne anstehenden Aufgaben und nimmt sich gern die Zeit für ein Interview. Dieses findet im angrenzenden Umkleideraum statt. »Ist es nicht fantastisch hier?«, fragt James Morrison mit großen Augen. Und er meint nicht das Festival, er meint den Umkleideraum. Rostrote Fliesen an Boden und Wand und die typischen durchgehenden Lattenholz- Fotos: Schagerl/Oliver Kendl bänke. »Vorher sah das hier ganz anders aus. Aber ich wollte das genauso haben und Karl Schagerl hat das extra für mich so umgebaut. « Und er lacht herzlich, setzt sich auf die Bank und erzählt. Mit mitreißender Mimik, mit tollem Humor, mit Freundlichkeit und sympathischer Bescheidenheit.

 

Infos:
www.jamesmorrison.com.au
www.schagerl.at

 

  • 27.10.2011
  • Porträt
  • Anneliese Schürer
  • Ausgabe: 11/2011
  • Seite 38-41

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