jacaranda - ein afrikanischer baum und die musik dieser welt

Vielleicht ist die beste Art, dem »Jacaranda Ensemble« und seiner Musik zu begegnen, sich nicht auf Musik einzurichten, zumindest nicht auf Musik im üblichen traditionellen Sinne. Vielmehr sich einzustellen und einzulassen auf eine tönende Spiegelung eigener Innenschwingungen und Seelenzustände; sich hineinfallen zu lassen in »Musik gewordenes Naturrauschen«.

Immer war und ist Musik Ausdruck: von allgemeinen und ganz persönlichen Gefühlen, von Stimmungen, aber natürlich auch des rational-künstlerischen Arbeitens am, im und mit dem musikalischen Material. Wobei das eine nie ohne das andere auskommt. Über die Zeiten und Epochen, über die Völker und Kulturen hinweg ist das so. Nur ist eben die jeweilige Erscheinung von Musik, Klang, Rhythmus, musikalische Form und Formulierung, Organisation des Miteinandertönens und auch ihr Zweck spezifisch an ihre Zeit und ihren Ort gebunden.

 

  • 21.09.2011
  • Wolfgang G.P. Heinsc
  • Ausgabe: 12/2003
  • Seite 34-35

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